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Pressemitteilung vom 02.09.2026    

Blutspende: Keine obere Altersgrenze mehr für Spender

Für die Zulassung zur Blutspende gibt es keine starre Altersobergrenze mehr. Entscheidend ist künftig die individuelle Gesundheit und körperliche Fitness der Spender. Auch ehemals altersbedingt ausgeschiedene Personen können nach ärztlicher Prüfung wieder Blut spenden.

Symbolbild. (KI-modifiziert)

Region. Die Bundesärztekammer hat in ihrer Richtlinie zur Hämotherapie die bisherige obere Altersgrenze für Blutspender vollständig gestrichen. Grundsätzlich darf jeder Mensch ab einem Alter von 18 Jahren Blut spenden, sofern der persönliche Gesundheitszustand dies zulässt. Die pauschale Altersbeschränkung entfällt damit auch rückwirkend, sodass Personen, die früher aufgrund ihres Alters ausgeschieden waren, nach einer Freigabe durch das ärztliche Personal erneut spenden können.

Vorab-Check und Information
Bei Unsicherheiten, etwa bezüglich der Einnahme bestimmter Medikamente, steht die kostenfreie Telefon-Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800/1194911 zur Verfügung. Zudem bietet die Internetseite www.blutspende.jetzt einen Online-Check an, mit dem die persönliche Spendefähigkeit im Vorfeld geprüft werden kann.




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Ablauf und Terminreservierung
Das Deutsche Rote Kreuz empfiehlt, vorab einen festen Termin über die Internetseite www.blutspende.jetzt oder die Telefonnummer 0800/1194911 zu reservieren, um Wartezeiten zu vermeiden. Spendenwillige müssen mindestens 18 Jahre alt sein, sich gesund fühlen und ein amtliches Dokument wie Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutentnahme dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Nach einer anschließenden Ruhephase von zehn Minuten erhalten die Teilnehmer einen Imbiss. (PM/bearbeitet durch Red)


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