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Pressemitteilung vom 02.09.2026    

Feuerwehr Höhn benötigt Neubau: Hoher Handlungsdruck vor Ort

Die Stützpunktwehr in Höhn stößt an ihre räumlichen Grenzen. Bei einem Rundgang mit Kommunal- und Bundespolitikern wurden die Herausforderungen und die geplante Verlegung in den Gewerbepark an der B 255 thematisiert. Die Einheit ist zentral für den überörtlichen Katastrophenschutz.

Der 2013 weitgehend in Eigenleistung für ca. 40 Personen errichtete Unterrichtsraum der Feuerwehr war ebenfalls Bestandteil des Rundganges. (Foto: Katharina Leukel)

Höhn. Die Feuerwehr Höhn arbeitet unter räumlich schwierigen Bedingungen, weshalb ein Neubau dringend erforderlich ist. Bei einem Zukunftsspaziergang auf Einladung von Ortsbürgermeisterin Karin Mohr mit dem Wahlkreisabgeordneten Harald Orthey (CDU) wurde deutlich, wie zentral die Wehr für den Brand- und Katastrophenschutz der Region ist und wie stark das Ehrenamt die Einsatzbereitschaft sichert.

Räumliche Enge und geplanter Neubau
Die örtliche Feuerwehr kämpft seit Jahren mit beengten und nicht mehr zeitgemäßen Räumen. Peter Baumann, Wehrleiter und Wehrführer der Verbandsgemeinde, verdeutlichte die Lage: Gemeinsam mit Langenhahn und Westerburg bildet die Stützpunktwehr Höhn einen zentralen Baustein der regionalen Gefahrenabwehr. 36 Aktive, darunter neun Frauen, stellen die Einsatzbereitschaft sicher. Neben den regulären Aufgaben stellen die Atemschutzwerkstatt und die Gerätewerkstatt hohe fachliche Anforderungen. Während der Ortsteil Neuhochstein sein eigenes Gerätehaus behält, ist für die übrige Wehr ein Neubau am Ortseingang im Gewerbepark an der B 255 vorgesehen. Die Verbandsgemeinde Westerburg arbeitet bereits an konkreten Planungen für den Standort, der verkehrsgünstig liegt und kurze Wege ermöglicht.



Zusammenarbeit der Hilfsdienste und politische Unterstützung
Baumann hob die enge Abstimmung zwischen den Hilfsdiensten im Westerwaldkreis sowie die Kooperation der Verbandsgemeinden und des Kreises als wichtige Grundlage für eine leistungsfähige Ausstattung hervor. Bundestagsabgeordneter Harald Orthey zeigte sich von der Jugendarbeit und dem ehrenamtlichen Einsatz beeindruckt. Er betonte die Notwendigkeit eines funktionierenden Katastrophenschutzes und wies darauf hin, dass der Bund vor allem das Technische Hilfswerk mit Technik und Personal ausstatte, während Kommunen und Land die Feuerwehren finanzieren. Eine enge Verzahnung aller Organisationen sei entscheidend. Orthey dankte für das offene Gespräch, das wichtig sei, um die Anliegen der Gemeinden auf politischer Ebene gezielt zu begleiten. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Westerburg & Umgebung
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