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Nachricht vom 01.09.2026    

Aktualisiert: Tödlicher Jagdunfall bei Dürrholz - Staatsanwaltschaft ermittelt

Ein tragischer Jagdunfall erschüttert den Westerwald. Wie auf unsere Nachfrage von der Staatsanwaltschaft Koblenz bestätigt wurde, kam ein 50-jähriger Jäger bei einem nächtlichen Einsatz ums Leben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen auf Hochtouren.

Symbolbild. (Quelle: Pixabay)

Dürrholz. In der Nacht des 30. August, gegen 0.25 Uhr, ereignete sich in einem Maisfeld bei Dürrholz ein tödlicher Jagdunfall. Dies hat uns die Staatsanwaltschaft Koblenz soeben bestätigt.

Ein 50-jähriger Jäger wurde von einem Schuss getroffen und verstarb. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt nun gegen einen 58-jährigen Jagdpächter wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung.

Der Vorfall ereignete sich, als das Opfer auf einem etwa drei Meter hohen Hochsitz saß. Beide Beteiligte sind erfahrene Jäger. Es ist bekannt, dass eine Wärmebildkamera vor Ort war, jedoch bleibt unklar, ob sie zum Zeitpunkt der Schussabgabe genutzt wurde.

Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass die Aufnahme von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft weder bedeutet, dass Beschuldigte eines Ermittlungsverfahrens sich tatsächlich strafbar gemacht haben, noch dass für ihre spätere Verurteilung eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht. Für den Beschuldigten gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. (Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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