Pressemitteilung vom 21.08.2026 
Limburg: Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz
Am 12. September 2026 laden die Kolpingsfamilie Limburg und die Katholische Erwachsenenbildung zu einem Thementag über Künstliche Intelligenz ein. Experten beleuchten, wie KI die Arbeitswelt, Bildung und ethische Fragen beeinflusst.
Limburg. Künstliche Intelligenz verändert in rasantem Tempo die Arbeitswelt, Bildung und den Alltag. Mit den neuen Möglichkeiten wachsen auch die Fragen nach Verantwortung, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Diese Themen stehen im Mittelpunkt eines Thementags in Limburg.
Unter dem Titel "Künstliche Intelligenz - Chancen nutzen, Würde wahren" laden die Kolpingsfamilie Limburg und die Katholische Erwachsenenbildung Limburg und Wetzlar, Lahn-Dill-Eder (KEB) am Samstag, 12. September, von 11 bis 14 Uhr, ins Kolpinghaus Limburg in der Kolpingstraße 9 ein. Drei Fachleute beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: aus der Praxis, mit Blick auf Ausbildung und Qualifizierung sowie aus sozialethischer Sicht.
Themen
Den Auftakt gestaltet um 11 Uhr Moritz Büchter von der Opdenhoff Technologie GmbH. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie Künstliche Intelligenz bereits heute in Unternehmen eingesetzt wird und welche Chancen sich daraus ergeben. Sein Vortrag "Künstliche Intelligenz in der Praxis" richtet den Blick darauf, Potenziale frühzeitig zu erkennen und technologische Entwicklungen sinnvoll zu nutzen.
Um 12 Uhr geht es um die Folgen für Ausbildung und Prüfungswesen. Jutta Golinski, Geschäftsfeldleiterin Aus- und Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer Limburg, zeigt, wie Künstliche Intelligenz Lernen, Lehren und Prüfen verändert. Dabei nimmt sie die Herausforderungen für Bildungseinrichtungen und Unternehmen ebenso in den Blick wie die Kompetenzen, die in einer zunehmend von KI geprägten Arbeitswelt gefragt sein werden.
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Den dritten Schwerpunkt setzt um 13 Uhr Prof. Dr. Armin Schneider von der Hochschule Koblenz. Unter der Überschrift "Die schöne neue KI-Welt?" betrachtet er die technologische Entwicklung aus sozialethischer Perspektive. Menschenwürde, Gerechtigkeit, Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe stehen dabei im Zentrum. Es geht um die Frage, welche Maßstäbe gelten müssen, wenn Künstliche Intelligenz immer stärker in Lebens- und Arbeitsbereiche eingreift.
Perspektiven
Der Thementag bringt damit wirtschaftliche Praxis, Bildung und ethische Reflexion miteinander ins Gespräch. Nach jedem Vortrag besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Die Veranstalter möchten damit einen Raum schaffen, in dem Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz sachlich diskutiert und unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. (PM/Red)
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