Pressemitteilung vom 19.08.2026 
Waldbrandzug des Westerwaldkreises im überörtlichen Einsatz
Der Waldbrandzug des Westerwaldkreises hat sich bei zwei Bränden in Rheinland-Pfalz als wertvolle Unterstützung erwiesen. Mit 112 Kräften halfen sie den örtlichen Feuerwehren, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Region. Der Waldbrandzug des Westerwaldkreises hat bei zwei Brandeinsätzen außerhalb des eigenen Landkreises mit insgesamt 112 Kräften die örtlichen Feuerwehren unterstützt. Sowohl in der Verbandsgemeinde Vordereifel im Landkreis Mayen-Koblenz als auch in Gebhardshain im Landkreis Altenkirchen kam er zum Einsatz.
Der Waldbrandzug wurde eigens auf die besonderen Anforderungen bei der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden ausgerichtet. Neben entsprechend geschultem Personal stehen spezielle Einsatzmittel und Gerätschaften sowie geländefähige Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung, die insbesondere bei weitläufigen Waldgebieten, schwieriger Wasserversorgung und unwegsamem Gelände von großer Bedeutung sind. Zum Waldbrandzug des Westerwaldkreises gehören Kräfte und Fahrzeuge der Feuerwehren Bad Marienberg (VG Bad Marienberg), Dernbach (VG Wirges), Hachenburg, Alpenrod, Müschenbach (alle VG Hachenburg), Herschbach (VG Selters), Höhr-Grenzhausen (VG Höhr-Grenzhausen), Langenhahn (VG Westerburg), Montabaur (VG Montabaur) und Wallmerod (VG Wallmerod). Als Bestandteil der überörtlichen Gefahrenabwehr steht die Einheit bei entsprechenden Einsatzlagen auch über die Grenzen des Landkreises hinaus zur Verfügung.
Bei den beiden Bränden unterstützten die Einsatzkräfte aus dem Westerwaldkreis die Maßnahmen der örtlichen Feuerwehren. Im Mittelpunkt stand dabei, die Löscharbeiten effektiv zu verstärken und eine weitere Ausbreitung der Feuer möglichst schnell zu verhindern. Geführt wurde der Waldbrandzug in den Einsätzen vom stellvertretenden Zugführer Matthias Mies aus Alpenrod mit Unterstützung des stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Jens Weinriefer beim Einsatz in der Vordereifel und des stellvertretenden BKI Markus Brenner und BKI Tobias Haubrich beim Einsatz in Gebhardshain.
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Herausforderung von Wald- und Vegetationsbränden
Gerade Wald- und Vegetationsbrände stellen die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Häufig sind hierbei große Flächen betroffen, Einsatzstellen liegen in schwer zugänglichem Gelände und eine ausreichende Löschwasserversorgung muss teilweise über lange Wegstrecken oder im Pendelverkehr sichergestellt werden. Hinzu kommen wechselnde Windverhältnisse und eine oftmals dynamische Brandausbreitung.
"Die beiden Einsätze haben einmal mehr gezeigt, welchen Mehrwert eine speziell ausgebildete und ausgestattete Einheit bei Wald- und Vegetationsbränden bietet. Wenn Feuerwehren über Kreisgrenzen hinweg zusammenarbeiten, können wir vorhandene Ressourcen gezielt bündeln und dort einsetzen, wo sie gebraucht werden", erklärt Tobias Haubrich. Die Einsätze in der Verbandsgemeinde Vordereifel und in Gebhardshain verdeutlichen zugleich den Stellenwert einer gut abgestimmten überörtlichen Gefahrenabwehr. Haubrich dankte allen beteiligten Feuerwehrkameraden sowie den weiteren Einsatzkräften und Behörden für ihren engagierten Einsatz sowie die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit. (PM/Red)
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