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Pressemitteilung vom 09.07.2026    

Hitzewelle im Westerwald: Tiere brauchen Schutz vor der Sonne

Der Sommer 2026 bringt extreme Temperaturen mit sich, die nicht nur Menschen, sondern auch Tieren zu schaffen machen. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises ruft Landwirte und private Tierhalter dazu auf, ihre Tiere vor der Hitze zu schützen.

Schon mit einfachen Mitteln kann ein Witterungsschutz im Hochsommer für Tiere erreicht werden. Foto: Kreisverwaltung / Carolin Faller

Westerwaldkreis. Angesichts der Rekordtemperaturen in diesem Sommer appelliert das Veterinäramt des Westerwaldkreises eindringlich an alle Tierhalter, ihren Tieren ausreichend Schatten und Wasser zur Verfügung zu stellen. Nutztiere wie Rinder und Schafe zeigen bereits ab 25 Grad Celsius erste Anzeichen von Hitzestress und benötigen dringend schattige Plätze unter Bäumen, Sonnensegeln oder in Offenställen. Der tägliche Wasserbedarf ist während Hitzeperioden ebenfalls enorm: Milchkühe benötigen bis zu 120 Liter, Pferde etwa 60 Liter und Mutterschafe rund 18 Liter pro Tag.

Hitzestress kann bei Tieren schwerwiegende Folgen haben, darunter verminderte Futteraufnahme und eine reduzierte Milchleistung bei Kühen. Im Extremfall drohen Kreislaufkollapse oder sogar das Absterben von Föten bei tragenden Tieren. Daher sind ausreichender Schatten und frisches Wasser nicht nur für den Tierschutz wichtig, sondern minimieren auch wirtschaftliche Verluste für die Landwirte.




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Besonders Wanderschäfer sollten darauf achten, ihre Herden in Gebieten mit natürlichem Schatten weiden zu lassen. Auch kleinere Heimtiere wie Meerschweinchen, Kaninchen und Vögel benötigen gut belüftete Ställe oder Volieren sowie schattige Ausläufe. Die Behauptung, dass Tiere nicht freiwillig den Schatten aufsuchen, wird durch Beobachtungen widerlegt - sobald genügend Schattenplätze vorhanden sind, nutzen die Tiere diese dankbar.

Die Kreisverwaltung hofft auf die Einsicht der Tierhalter, weist jedoch darauf hin, dass bei Missachtung Bußgeld- oder Strafverfahren eingeleitet werden können. PM/Red


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