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Pressemitteilung vom 04.07.2026    

Invasion der Nutrias: Rheinland-Pfalz meldet neuen Jagdrekord

In Rheinland-Pfalz wurden im Jagdjahr 2024/2025 fast 1.000 Nutrias erlegt. Der leichte Anstieg im Vergleich zur Vorsaison wird vom Deutschen Jagdverband erläutert.

Nutria (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Suhl/Kassel. In Rheinland-Pfalz haben Jäger im Jagdjahr 2024/2025 insgesamt 982 Nutrias erlegt, wie der Deutsche Jagdverband auf dem Bundesjägertag in Suhl mitteilte. Dies bedeutet einen leichten Anstieg gegenüber der Vorsaison, in der 849 Tiere getötet wurden. Im Vergleich zur Jagdsaison 2021/2022 mit nur 248 erlegten Tieren ist der Anstieg noch deutlicher.

Die Art gilt als invasiv, weshalb Deutschland verpflichtet ist, den Bestand zu kontrollieren. Ursprünglich aus Südamerika stammend, zerstören Nutrias Schilfgürtel und bedrohen damit zahlreiche Vogel-, Fisch- und Amphibienarten. Zudem unterhöhlen sie Deichanlagen und gefährden so den Hochwasserschutz.



Mit rund 54.000 erlegten Nutrias führt Niedersachsen die Statistik an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit über 41.000 Tieren. Andere Bundesländer verzeichnen deutlich niedrigere Zahlen. Bundesweit steigt die Zahl der erlegten Nutrias seit Jahren kontinuierlich an - zuletzt waren es insgesamt 131.157 Tiere. Verglichen mit den Zahlen vor 20 Jahren entspricht dies einem Anstieg von etwa 1.700 Prozent, laut Verband. (dpa/bearbeitet durch Red)


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