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Nachricht vom 25.06.2026    

Rechtsextremismus bleibt Gefahr in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz stellt der Rechtsextremismus weiterhin die größte Bedrohung für die demokratische Grundordnung dar. Besonders über soziale Medien versuchen Extremisten, junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren.

Innenminister Achim Schwickert (Foto: Andreas Arnold/dpa)

Rheinland-Pfalz. Der Rechtsextremismus ist nach wie vor die größte Gefahr für die freiheitliche demokratische Grundordnung in Rheinland-Pfalz. Innenminister Achim Schwickert (CDU) erklärte bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichts in Mainz, dass die Zahl der Personen in der rechtsextremistischen Szene im vergangenen Jahr um 65 auf 860 gestiegen sei. Rund 80 Prozent aller extremistisch motivierten Straftaten im Land seien rechtsextrem motiviert gewesen.

Der Verfassungsschutz richtet seine Aufmerksamkeit besonders auf neue rechtsextremistische Jugendgruppen, die gezielt junge Menschen über soziale Medien ansprechen und für extremistische Ideologien werben.



Neben dem Rechtsextremismus bleibt auch der Islamismus eine ernstzunehmende Bedrohung in Rheinland-Pfalz. Aktuell werden rund 710 Personen dem islamistischen Spektrum zugerechnet, darunter etwa 65 gewaltorientierte Individuen. Die Sicherheitsbehörden beobachten insbesondere die zunehmende Radikalisierung junger Menschen über digitale Kommunikationsplattformen. (dpa/bearbeitet durch Red)


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