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Pressemitteilung vom 15.06.2026    

Selters erhält 126.000 Euro für das Projekt "Quartier für alle"

Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt das erfolgreiche Projekt "Quartier für alle" in Selters mit einer Förderung. Diese finanzielle Unterstützung sichert die Fortführung der Quartiersarbeit bis Ende 2027.

126.000 Euro Fördergeld für das "Quartier für alle". Cordula Simmons von der Else Schütz Stiftung, Bürgermeister Oliver Götsch, Quartiersmanagerin Angela Schmitz-Buchholz, Peter Kiel von der EVIM GmbH Altenhilfe, Quartiersmanager Michael Voss, Stadtbürgermeister Rolf Jung und Stephan Masch als Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie (Foto:Eckhard Schneider)

Selters. Die Quartiersarbeit in Selters wird dank einer Förderung von 126.000 Euro durch die Deutsche Fernsehlotterie fortgesetzt. Diese Mittel, die an die EVIM GmbH Altenhilfe fließen, decken die Personal- und Sachkosten des Quartiersmanagements bis Ende 2027. Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie, lobte bei der Übergabe des Fördergeldes das Engagement der Beteiligten: "Mit Ihrer Arbeit gegen Vereinsamung sind Sie anderen Kommunen bereits weit voraus. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie aus einer Idee echte Begegnung und gelebte Gemeinschaft entstanden sind. Ein solches Engagement unterstützen wir sehr gerne."

Gemeinsam statt einsam
Die Quartiersmanager Angela Schmitz-Buchholz und Michael Voss haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen aktiv in das Gemeindeleben einzubinden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Im Fokus stehen dabei sowohl ältere Menschen als auch Bürger mit internationalen Wurzeln. Monatlich finden bis zu 25 Veranstaltungen statt, darunter Seniorentreffs, gemeinsames Kochen, Digitalkurse, Bewegungsangebote, Rollatorkurse, eine Kreativwerkstatt und Bildervorträge. Neu hinzugekommen sind ein Repair-Café mit Nähangeboten, ein Skat-Treff und eine Tanz-Bar. Zukünftig sollen noch mehr Ehrenamtliche qualifiziert werden, um einen Seniorenbeirat zu etablieren und Formen migrantischer Selbstorganisation zu fördern.

Mehrere am Projekt beteiligt
Die enge Zusammenarbeit der Akteure vor Ort überzeugte die Deutsche Fernsehlotterie. Im "Treff am Markt" arbeiten Verwaltung, Bürgermeister, Ratsmitglieder und Sozialverbände gemeinsam an der Quartiersarbeit. Stadtbürgermeister Rolf Jung äußerte seine Dankbarkeit: "Wir sind sehr dankbar, dass hier eine Menge gute Geister am Werk sind und diese sich zu einem tragfähigen Netzwerk verbunden haben. Dankbar sind wir auch der Else Schütz Stiftung und der Deutschen Fernsehlotterie für ihre finanzielle Unterstützung." Verbandsbürgermeister Oliver Götsch fügte hinzu: "Mit dem 'Treff am Markt' ist es gelungen, auch älteren Menschen Teilhabe zu ermöglichen und das gebündelt und mitten im Ort."




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Peter Kiel von der EVIM GmbH Altenhilfe betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Quartiersarbeit: "Die Einbindung älterer Menschen wird angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger. Pflegeeinrichtungen allein werden die Herausforderungen der kommenden Jahre nicht bewältigen können. Deshalb müssen wir Strukturen aufbauen, in denen Menschen länger zu Hause betreut werden können und in denen man gegenseitig aufeinander achtet."

Ein letztes Mal von der Fernsehlotterie gefördert, und dann?
Die Deutsche Fernsehlotterie, Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie, hat in den letzten 70 Jahren über 11.500 soziale Vorhaben mit mehr als 2,2 Milliarden Euro gefördert. Allein im Jahr 2025 konnten sich 755.000 Personen über Gewinne von insgesamt mehr als 45 Millionen Euro freuen. Die Quartiersarbeit in Selters wurde bereits in den ersten drei Jahren von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt, wobei die Else-Schütz-Stiftung 20 Prozent der Förderung übernahm und den Umbau zum heutigen "Treff am Markt" ermöglichte. Diese Konstellation wird nun bis Ende 2027 fortgeführt. Eine weitere Förderung durch die Fernsehlotterie ist danach nicht mehr möglich. Stadtbürgermeister Rolf Jung erklärte: "Wir beschäftigen uns bereits intensiv mit der Frage, wie wir die erfolgreiche Arbeit auch über das Jahr 2027 hinaus sichern können." (PM/Red)


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