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Nachricht vom 03.05.2026    

Buchtipp: "Bei Kirmes Mord – Ein Dorfkrimi aus dem Rheinland" von Susanne Arnold

Von Helmi Tischler-Venter

Die Kirmes-Saison im Rheinland hat begonnen. Das traditionelle Volksfest ist für die dörflichen Vereine stets eine beliebte Gelegenheit, festlich und fröhlich das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Doch nicht immer geht es friedlich zu, wie der Buchtitel ahnen lässt. Bei der Kirmes in Immenberg wird zu den Missklängen des Musikvereins "Schöne Töne" die unbeliebteste Mitbürgerin Henriette Bachmann ermordet.

Buchtitel. Foto: Wolfgang Tischler

Koblenz. Die Koblenzer Autorin Susanne Arnold, die mit in England spielenden Cosy Crime Bänden wie zuletzt "Das Gelb der Sonnenblumen. Ein Krimi aus Cornwall" eine große Leserschaft gewonnen hat, lässt ihren neuen, mordsmäßig lustigen Krimi vor der Haustür spielen. Die Widmung lautet: „Für alle Koblenzerinnen und Koblenzer - insbesondere für diejenigen, die sich in den Stadtteilen Immendorf oder Arenberg zu Hause fühlen.“

Die Protagonistinnen, die beim Waldspaziergang die Leiche der Dorfhexe finden, sind Rita Grünwald, zweite Vorsitzende und Klarinettistin des Musikvereins und Inhaberin des Friseursalons „Flotte Schere“, mit dessen antiker Türklingel sie gelegentlich redet, und deren Freundinnen Regine Schmidt, Klarinettistin, Wellensittichmutter und Mitarbeiterin im Dorf-Café, sowie Daniela Förster, Saxofonistin und stilbewusste Betreiberin eines Optikerladens.

Da Rita ihre Abneigung gegen die intrigante Schreckschraube Bachmann nicht verbarg, gerät sie aufgrund der verleumderischen Aussagen der Dorftratschen Meiers Gretsche und Bickels Ros als Hauptverdächtige ins Visier der beiden inkompetenten Kommissare Deppert und Trottmann vom Polizeipräsidium Koblenz.




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Dabei plagen Rita derzeit schon genug Probleme: Ihr geliebter Musikverein hat keinen Dirigenten und bringt daher nur Katzengejammer zustande, ihre Aushilfe Christiane benimmt sich merkwürdig und auch ihr Ehemann Hans verhält sich nach dreißig Ehejahren verdächtig. Die Freundinnen wollen der unglücklichen Rita bei der Lösung aller Probleme helfen und ermitteln daher auf eigene Faust. Sie kennen und schätzen ihre skurrilen, trinkfesten Immenberger Mitmenschen, die außer einem standesamtlichen Namen auch bezeichnende Spitznamen tragen wie „Schüppestiels Gudrun“ oder „Kanaldeckels Egon“, die die Polizisten vollends verwirren.

Ein frei herumlaufender Mörder passt nicht in das Weltbild der drei genussfreudigen Rheinländerinnen. Keinem Immenberger trauen sie einen Mord zu, aber ihre Ermittlungen erweisen sich als durchaus gefährlich, als noch ein Mitmensch brutal ermordet wird.

Das 362-seitige Taschenbuch ist erschienen beim KBV-Verlag, ISBN 978-3-95441-765-0, als e-book mit der ISBN 978-3-95441-774-2. htv


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