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Pressemitteilung vom 27.03.2026    

IHK-Vollversammlung: Neue Impulse für die Wirtschaftspolitik in Rheinland-Pfalz

Bei der Frühjahrssitzung der IHK-Vollversammlung in Koblenz standen die wirtschaftlichen Herausforderungen im Fokus. Die Mitglieder diskutierten die Auswirkungen der Landtagswahl und formulierten klare Erwartungen an die neue Landesregierung.

Das Präsidium der Industrie- und Handelskammer Koblenz mit Wendelin Abresch: Von links nach rechts: Jörg Schäfer, Jens Geimer, Hans-Jörg Platz, Hildegard Kaefer, Maren Hassel-Kirsche, Wendelin Abresch, Hauptgeschäftsführer Arne Rössel, IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing, Thomas Bellersheim, Wolfgang Küster. (Foto: Kerstin Gehring - IHK Koblenz)

Koblenz. Die Frühjahrssitzung der IHK Vollversammlung stand ganz im Zeichen der politischen und wirtschaftlichen Lage in Rheinland Pfalz. Unmittelbar nach der Landtagswahl diskutierten die Mitglieder die Auswirkungen der Wahlergebnisse auf den Wirtschaftsstandort und formulierten zentrale Erwartungen an die neue Landesregierung.
Die Vollversammlung bekräftigte, dass viele Unternehmen im nördlichen Rheinland Pfalz nach wie vor mit einer gedämpften Geschäftslage und steigenden Kosten konfrontiert sind. Das mit Abstand größte Risiko sehen die Betriebe weiterhin in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, gefolgt von den Arbeitskosten und dem Inlandsabsatz.

"Die neue Landesregierung steht vor der Aufgabe, verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wirtschaftspolitik muss wieder strategischer Schwerpunkt werden - nicht Nebenfach", betont IHK Präsidentin Susanne Szczesny Oßing. Eine moderne digitale Verwaltung, beschleunigte Verfahren und ein klares Bekenntnis zur Wettbewerbsfähigkeit des Landes seien dafür zentral. "Es braucht jetzt ein deutliches Signal an die Unternehmen: Wir sehen eure Herausforderungen und wir packen sie an", bringt es Hauptgeschäftsführer Arne Rössel auf den Punkt. Gerade im internationalen Vergleich müsse Rheinland Pfalz seine Standortqualität wieder sichtbarer stärken.

100-Tage-Agenda für Rheinland-Pfalz
Die IHK-Organisation schlägt daher eine Reihe von Sofortmaßnahmen vor, die innerhalb von 100 Tagen eingeleitet oder gesetzgeberisch auf den Weg gebracht werden können. Fünf Punkte stehen dabei im Mittelpunkt:




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Aktuelles aus der IHK-Arbeit
Während der Sitzung informierte sich die IHK Vollversammlung über den Sachstand der Kampagne "Bürokratie bremst", die noch bis zum Ende der Koalitionsverhandlungen weitergeführt wird. IHK Vizepräsident Jens Geimer stellte zudem das Projekt "Einfach statt kompliziert!" vor, das den Anspruch der Kammer unterstreicht, auch interne Prozesse weiter zu verschlanken. Ebenfalls vorgestellt wurde der vorläufige Jahresabschluss 2025.

Die Vollversammlung nutzte die Sitzung zudem, um zwei besondere Auszeichnungen zu würdigen: Sie gratulierte IHK Vizepräsidentin Hildegard Kaefer zum Bundesverdienstkreuz am Bande sowie IHK Präsidentin Susanne Szczesny Oßing zur Wirtschaftsmedaille des Landes Rheinland Pfalz. Beide Ehrungen unterstreichen das langjährige Engagement und die herausragenden Verdienste der Geehrten für Wirtschaft und Gesellschaft.

Darüber hinaus stellte die Vollversammlung das Ausscheiden von Wendelin Abresch zum 31. März 2026 fest. Abresch war über drei Jahrzehnte in der Vollversammlung aktiv und prägte die Arbeit der IHK in dieser Zeit maßgeblich mit. Die Mitglieder dankten ihm ausdrücklich für sein 30 jähriges Engagement und seine verlässliche Mitwirkung. (PM/Red)


Mehr dazu:   Wirtschaft  
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