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Pressemitteilung vom 22.11.2025    

60 Jahre Expertise: Das Giftinformationszentrum Mainz als Lebensretter im Krisenfall

Das Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einer Fachtagung in Mainz. Umweltministerin Katrin Eder hebt die Bedeutung der Einrichtung für den Gesundheitsschutz hervor. Die Veranstaltung zieht zahlreiche Experten an.

Foto: Pixabay

Mainz. Mit einer großen Fachtagung wurde das 60-jährige Bestehen des Giftinformationszentrums der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland gefeiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1965 hat das Zentrum eine zentrale Rolle im Gesundheitsschutz eingenommen.

Die rheinland-pfälzische Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder würdigte bei der Veranstaltung die herausragende Arbeit der Einrichtung. "Sechzig Jahre - das sind sechs Jahrzehnte voller Verantwortung, Expertise und Einsatz für die Gesundheit der Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland und darüber hinaus", erklärte sie.

An der Tagung nahmen neben Ministerin Eder auch Vertreter der beteiligten Bundesländer teil, ebenso wie Fachleute des Bundesumweltministeriums, Prof. Dr. Ralf Kiesslich von der Universitätsmedizin Mainz sowie Experten vom Bundesinstitut für Risikobewertung.




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Die Gründung des Giftinformationszentrums war ein bedeutender Schritt in einer Zeit ohne moderne Kommunikationstechnologien. Engagierte Ärzte, Apotheker und Toxikologen schufen eine Anlaufstelle für schnelle und präzise Hilfe im Notfall. Heute ist das Zentrum ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung und trägt zur öffentlichen Aufklärung bei.

Vergiftungen sind ein Thema, das jeden betreffen kann. Besonders häufig kommt es zu Vorfällen mit Kindern, etwa durch Waschmittel-Pods, die auf Kleinkinder wie Süßigkeiten wirken können. Solche Fälle verdeutlichen die Wichtigkeit der Arbeit des Zentrums, das nicht nur in akuten Notfällen hilft, sondern auch über Alltagsgefahren aufklärt. "Im Namen aller, die von der Arbeit des Giftinformationszentrums profitieren, sage ich daher Danke", betonte Ministerin Eder. (PM/Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung  
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