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Nachricht vom 09.07.2021    

Zu Olympia mit den großen Vorbildern mitfiebern

Bevor es im nationalen Sport wieder spannend wird, wartet mit einem Jahr Verspätung das größte Sportereignis der Welt: die Olympischen Spiele in Tokio. Auch wenn diesmal Zuschauer nicht dabei sind, können die Fans sich auf spannende Wettkämpfe freuen.

Fotoquelle: pixabay.com

Riesiges Angebot an Sportwetten
Zu Olympia gibt es die Möglichkeit in den verschiedensten Disziplinen auf die persönlichen Favoriten Sportwetten zu setzen. Gewöhnlich bieten die Wettanbieter zu Olympia deutlich mehr Wetten zu anderen Sportarten an als außerhalb der olympischen Spiele. Olympia bietet also nicht nur die Möglichkeit, interessante Sportarten live zu erleben, sondern auch mal Wetten neben dem Fußball auszuprobieren. Insgesamt 33 Sportarten und 51 Disziplinen stehen auf dem Programm. Vom 23. Juli bis 8. August 2021 werden 339 Olympiasieger gesucht.

Wer noch nie die Spannung erlebt hat, auf einen Sportler oder eine Mannschaft Geld zu setzen, hat zahlreiche Möglichkeiten. Wer einen zuverlässigen Wettanbieter sucht, sollte auf einige Kriterien besonders achten:

• hohe Quoten
• keine versteckten Kosten
• hohe Boni auch für Stammkunden
• viele Sportarten
• deutsche oder EU-Lizenz

Trotzdem werden vermutlich viele Sportfans vor allem auf den Fußball setzten. Das olympische Turnier der Männer findet mit deutscher Beteiligung statt. Der Fußball-Weltverband FIFA verwehrt den besten Spielern die Teilnahme an Olympia und gestattet nur U23-Mannschaften anzutreten. Durch die Verschiebung der Spiele dürfen die Nationen diesmal Spieler nominieren, die nach dem 31. Dezember 1996 geboren wurden. Diese dürfen um drei ältere Spieler ergänzt werden.

Die deutsche Olympiaauswahl dürfte zumindest zu den Favoriten auf das Viertelfinale zählen. Die Gruppengegner sind Brasilien, die Elfenbeinküste und Saudi-Arabien. Aber spätestens seit der Europameisterschaft wissen wir, dass es keine kleinen Fußballnationen mehr gibt. Die Deutschen dürften trotzdem zu den Medaillenkandidaten zählen, zu denen wohl auch Spanien gehört. Die deutschen Frauen verpassten die Qualifikation.

Blick auf die deutschen Hoffnungen
Deutschland schickt ein großes Aufgebot nach Tokio. Es umfasst 434 Athleten. Nur die USA, Japan und Australien entsenden mehr Sportler. Ob wir auch eine große Medaillenflut zu erwarten haben, muss abgewartet werden. In vielen Sportarten, in denen Deutschland früher Spitze war, haben andere Nationen aufgeholt. Manchmal wurden die Deutschen auch überholt, so wie im Schwimmen. Trotzdem, mit Florian Wellenbrock ist der 10-km-Weltmeister von 2019 am Start. Sarah Köhler ist Vize-Weltmeisterin über 1.500 Meter Freistil.

Im Reiten liegen die Hoffnungen auf Dressurreiterin Isabell Werth, die in Rio 2016 Silber gewann. Auch die Dressur-Mannschaft dürfte Chancen haben. Rundum die Olympischen Spiele gibt es auch in Deutschland viele interessante Events, wie der Tischtennis-Erlebnistag in Eschelbach. In Tokio sind Timo Boll und Dimitri Ovtcharov sicher nicht chancenlos, müssen sich an der Tischtennisplatte aber harter Konkurrenz aus Asien erwehren.

Bei den Leichtathleten hat sich Medaillenhoffnung Johannes Vetter vor den Spielen verletzt, was seine Chancen scheinbar nicht schmälert. Niklas Kaul wurde 2019 Zehnkampf-Weltmeister und dürfte um die Medaillen kämpfen. Bei den Damen sticht Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo heraus.

Ziemlich gute Chancen rechnen sich die Slalom-Kanuten aus, Andrea Herzog reist als Weltmeisterin an. Auch die Kanu-Rennsportler zählen weiterhin zur Creme ihres Sports. In Rio gab es sechsmal Edelmetall. Daran gilt es anzuknüpfen. Als Welt- und Europameister im Canadier startet Sebastian Brendel und ist bei Weitem nicht die einzige Medaillenhoffnung.

Im Handball haben sich die deutschen Männer auf den letzten Drücker für das Olympia-Turnier qualifiziert. Nimmt man die WM-Platzierungen von 2021 zum Maßstab, könnte schon in der Vorrunde das Aus kommen. Ohne Frage können die Deutschen mehr als Platz zwölf. Ist die DHB-Auswahl ein Geheimtipp?

Weitere Medaillen könnten deutsche Athleten im Rudern, Radsport und Fechten gewinnen. Übrigens, Tokio ist unserer Zeit sieben Stunden voraus. Wenn es also in Tokio 20 Uhr ist, zeigen die Uhren bei uns 13 Uhr. (prm)

Agentur Autor:
Sebastian Maier



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