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Nachricht vom 02.05.2021    

Back to the roots - Selbstversorgung liegt im Trend

Dass Pommes nicht in der Tiefkühltruhe wachsen und Äpfel nicht in einer eingeschweißten Pappschachtel gedeihen ist zum Glück den meisten Menschen bekannt. Wenngleich es bei Umfragen unter Jugendlichen recht skurrile Antworten gab, die den oben genannten Beschreibungen sehr ähnlich waren.

Fotoquelle: pixabay.com

Das zeigt deutlich, dass viele mehr Wissen rund um den Anbau von Lebensmitteln vermittelt werden muss. Es ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit gewesen, dass jedes Nahrungsmittel an allen Tagen im Jahr in Hülle und Fülle verfügbar war. Früher wurden vor allem im Hinblick auf Frischware saisonale Produkte geboten. Das Interesse am urbanen Leben steigt nicht nur auf dem Land, sondern selbst in den Metropolen, denn längst gilt Selbstversorgung als Trend.

Einfacher Ziergarten war gestern, heute sind ertragreiche Beete gefragt
Der Hype, alles mit hübschen Kieselsteinen und Betonplatten zu gestalten, ist zum Glück nicht von Dauer. Der Anblick von den unzähligen Grautönen ist nicht das, was sich Menschen in ihren Gärten vorstellen.

„Ein hübscher Ziergarten ist optisch nicht zu verachten. Immerhin wird hier viel Liebe ins Detail gesteckt und viele Gartenbesitzer machen sich lange und viele Gedanken um die Einrichtung und Gestaltung.“ sagte der Pressesprecher von Gartenmöbel Depot Oliver Bruns und er muss es wissen, denn das Gartenmöbel Depot erfreut sich einer wachsenden Kundschaft. Online Gartenmöbel zu bestellen und sich zeitgleich im Shop inspirieren zu lassen, kommt gut bei den Kunden an.

Den meisten genügt es jedoch schon lange nicht mehr, nur ein paar Blumen und hübsche Sträucher, Gewächse und Gräser zu pflegen. Der Wunsch, das ein oder andere Obst und Gemüse anzubauen, ist bei vielen erwacht. Das Wissen rund um die Selbstversorgung ist jedoch bei einigen in Vergessenheit geraten. Wie gut, dass heute alles online abrufbar ist und mit etwas investierter Zeit jeder sich ausreichend Wissen aneignen kann.

Anbau im Garten – von Hochbeeten bis großflächigen Beeten
Im Grunde genommen kann im heimischen Garten all das angebaut werden, was unter den klimatischen Bedingungen wächst und gedeiht. Unterstützend für empfindliche Pflanzen setzen viele Kleingärtner auf das bekannte Gewächshaus. Vor allem in den ersten Frühjahrswochen schützt dieses hervorragend die Pflanzen vor den letzten Frostnächten.
Für Einsteiger ist es zu empfehlen, kleine Jungpflanzen zu erwerben. Die Anzucht aus Samen erfordert deutlich mehr Zeit und das entsprechende Know-how, wobei das natürlich kein Hexenwerk ist. Für den Anfang jedoch ist es ratsam, auf Jungpflanzen aus der Gärtnerei zu setzen.

Bevor die zarten Pflanzen in den verschiedenen Beeten eingesetzt werden, müssen diese zunächst dafür vorbereitet werden. Zunächst einmal gilt es die Beete von den Überresten des Winters zu befreien. Hier genügt es, grobe Pflanzenreste oder Äste zu entfernen. Den Rest einfach beim Umgraben unter die Erde heben. Ein natürlicher und effektiver Dünger. Die Lockerung der Erde ist wichtig, damit diese frische Nährstoffe aufnimmt. Dies muss sowohl in den großflächigen Beeten als auch in den Hochbeeten erfolgen. Ein wenig natürlicher Dünger in Form von Mist kann niemals schaden, sondern versorgt die ausgelaugte Erde mit vielen, wichtigen Mineralien.
Die Pflanzen müssen im Anschluss mit dem nötigen Abstand gesteckt werden. Denn sie benötigen Platz, um sich zu entfalten und zu wachsen. Rankende Pflanzen, wie Bohnen oder Tomaten benötigen Rankhilfen, die gern zu diesem Zeitpunkt bereits angebracht werden können. Pflanzen die möglichst viel Platz benötigen, wie zum Beispiel Zucchini, sind ideal für Beete am Rand.
Deutlicher weniger Aufwand ist für den Obstanbau erforderlich. Obststräucher und Bäume müssen lediglich im Frühjahr und Herbst verschnitten werden. Den Rest erledigt die Sonne und die Bienen. Es geht an einem warmen Sommertag nichts über frisches Obst aus dem eigenen Garten. Nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen sich diesen Genuss erfüllen.

Balkon – Zwergpflanzen auf dem Vormarsch
Um sich selbst mit Obst und Gemüse zu versorgen, muss man heutzutage zum Glück nicht zwingend einen großen Garten zur Verfügung haben. Inzwischen gibt es von zahlreichen Obst- und einigen Gemüsesorten Zwergpflanzen. Diese benötigen deutlich weniger Platz und können ohne Probleme in den klassischen Pflanzkübeln angebaut werden. Von Erdbeeren über Johannisbeeren bis hin zu Tomaten, Gurken und Kartoffeln. Ja, selbst der Erdapfel gedeiht auf kleinstem Raum.
Selbstversorgung in der Stadt bedeutet vorrangig, sich mit eigenem Obst und Gemüse zu versorgen. Das sogenannte Urban Farming nimmt ordentlich an Fahrt auf. Inzwischen gibt es in den Metropolen großflächig angelegte Bereiche, die zum Anbau von Gemüse und Obst genutzt werden können und das ist der Anfang. Der Trend, wieder mehr mit, anstatt gegen die Natur zu leben, erhält nun Einzug in den Städten und das begeistert Jung und Alt. (prm)



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