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Hattert stand ganz im Zeichen des alten Roms

Mit der Eröffnungsgala „Die Nacht der Pferde“, die in diesem Jahr unter dem Motto „wie im alten Rom“ stand, begann am Donnerstagabend das 19. Internationale Hachenburger Reitfestival CSI in der Parkarena in Hattert. Gladiatorenkämpfe waren ebenso zu bestaunen, wie brillante Reitkunststücke.
Hattert stand ganz im Zeichen des alten Roms
Hattert/Hachenburg. In einem kleinen Ort im Westerwald messen sich Jahr für Jahr die Weltbesten des Reitsports. Damit bewegt sich die Parkarena in Hattert auf Augenhöhe mit Klassikern wie Aachen, Hamburg oder Wiesbaden. Den Auftakt des viertägigen 19. Internationalen Hachenburger Reitfestivals CSI bildete am Donnerstagabend die „Nacht der Pferde“. Diese stand in diesem Sommer unter dem Motto „Wie im alten Rom“.

Die über 2000 Besucher der Parkarena in Hattert konnten an diesem Abend ein Showevent der Extraklasse bestaunen. Ganz im Zeichen „Wie im alten Rom“ traten mehrere Quadrigen gegeneinander an. Sie kämpften mit aller Macht um den Sieg. Neben diesem spannenden Wagenrennen bot das Festival ein rundum unterhaltsames Programm. Edle Pferde, noble Kleider und goldene Lorbeerkränze ließen das Leben der alten Römer mit all ihrer Lebenslust, ihrem Tanz und Gesang wieder aufleben. Dabei standen die Pferde natürlich im Mittelpunkt. Mit ihrer Reitkunst und ihren Kunststücken beeindruckten sie das Publikum. Besonders beim Einzug Julius Caesars war tönender Applaus zu hören. Das Publikum feierte den Imperator. Nach ihm zogen die Gladiatoren und zahlreiche römische Legionäre in die Arena ein. Die Zweikämpfe begannen.

Unter den Besuchern fanden sich zahlreiche Fans, die sich jedes Jahr dieses Spektakel ansehen und mit ihrer Dauerkarte auch die weiteren Veranstaltungen dieses Wochenendes besuchen. Daneben gab es aber auch viele Neulinge, die mal in den Pferdesport hinein schnupperten. Platz fanden die Zuschauer nicht nur in der überdachten Tribüne und in der VIP-Lounge, sondern auch auf der Naturstehplatztribüne. Ein großes Feuerwerk rundete den Abend ab.

Von Freitag bis Sonntag erwarten die Veranstalter einen hochkarätigen Springwettbewerb mit Reitern aus insgesamt zwölf Nationen der ganzen Welt. Dabei sind Olympiasieger, Welt- und Europameister. Unter den deutschen Startern sind der zweimalige Olympiasieger, Lars Nieberg, Thomas Mühlbauer, aus Windsors Bronzeteam, Alois Pollmann-Schweckhorst, Daniel Deusser, Eva Bitter, Andreas Knippling und Holger Wulschner im Anmarsch. (jut)


XXX.
Julius Caesar wurde bei seinem Einzug in die Arena besonders gegrüßt. Fotos: Julia Tielmann
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