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Nachricht vom 16.09.2018 - 08:01 Uhr    

"Flux4Art" in Montabaur: Die Landeskunstschau stellt sich vor

Jetzt ist sie da, die Landeskunstschau Flux4Art: Großer Auftrieb herrschte bei der Pressekonferenz vor der Eröffnung im ehemaligen Munitionslager der NATO, heute b-05 Kunst -und Kulturzentrum Montabaur, in der Nähe von Horressen, mitten im Naturpark Nassau gelegen. Professor Dr. Konrad Wolf, der Kulturminister des Landes Rheinland-Pfalz, Stadtbürgermeisterin und MdL Gabriele Wieland sowie Dr. Gabriele Rasch, künstlerische Leiterin der Flux4Art und Sylvia Richter-Kundel, Vorsitzende des BBK Rheinland-Pfalz (Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen), ebenso Dr. Irene Lorisika, die Vorsitzende des Vereins b-05 association e.V., sowie weitere Mitglieder und Vertreter der genannten Institutionen, fanden sich im Café der Anlage ein, um zu informieren und sich auf die Ausstellung vorzubereiten.

Gute Stimmung bei der Pressekonferenz mit Minister Konrad Wolf. (Foto: wear)

Montabaur-Horressen. Großer Auftrieb herrschte bei der Pressekonferenz vor der Eröffnung der Landeskunstschau im ehemaligen Munitionslager der NATO, heute b-05 Kunst -und Kulturzentrum Montabaur, in der Nähe von Horressen, mitten im Naturpark Nassau gelegen. Professor Dr. Konrad Wolf, der Kulturminister des Landes Rheinland-Pfalz, Stadtbürgermeisterin und MdL Gabriele Wieland sowie Dr. Gabriele Rasch, künstlerische Leiterin der Flux4Art und Sylvia Richter-Kundel, Vorsitzende des BBK Rheinland-Pfalz (Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen), ebenso Dr. Irene Lorisika, die Vorsitzende des Vereins b-05 association e.V., sowie weitere Mitglieder und Vertreter der genannten Institutionen, fanden sich im Café der Anlage ein, um zu informieren und sich auf die Ausstellung vorzubereiten.

Moderne Kunst bringt An-und Zumutungen mit sich
Sozusagen als Hausherrin begrüßte Gabi Wieland die Gäste, brachte ihre große Freude darüber zum Ausdruck, dass es gelungen sei, die Ausstellung Flux4Art in den Westerwald zu holen. Sie dankte dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) in Rheinland-Pfalz, und dem BBK RLP für die finanzielle Unterstützung und Übernahme der Trägerschaft für die Landeskunstausstellung 2018. Minister Wolf betonte wörtlich: „Es ist schön, wenn man seinen Beruf als Minister mit seinen Hobbys Kunst und Naturschutz verbinden kann.“ Er zeigte sich begeistert von dem in einer wild wachsenden Natur gelegenen Ausstellungsgelände. Mit dieser Ausstellung solle die Wahrnehmung und die Steigerung des Angebots der bildenden Kunst in Rheinland-Pfalz verbessert werden. Die dezentrale Ausrichtung würde auch die Infrastruktur jenseits städtischer Flächen stärken. Dr. Gabriele Rasch und Sylvia Richter-Kundel erläuterten in kurzen Statements ebenfalls ihre Zufriedenheit über die Realisierung des Projektes, mitten in der herrlichen Landschaft des Naturparks Nassau gelegen. Sie beleuchteten aber auch die Schwierigkeiten, die es zu beseitigen gab. Weil über Kunst auch gestritten werden kann, gab es manche Diskussionen, die aber letztendlich zum gemeinsam erwünschten Ziel führten. Richter-Kundel meinte: „Die moderne Kunst bringt An-und Zumutungen mit sich, damit muss sie leben können.“

Künstler sollen biografischen Bezug zum Land haben
Hier sind einige Informationen zur Landeskunstschau Flux4Art 2018: Die Ausstellung feiert in Horressen Premiere, sie wird an drei verschiedenen Orten gezeigt, die jeweils einen historischen Rahmen vorweisen. Die erste Landeskunstschau wird am heutigen 15. September im b-05 eröffnet und wird bis zum 31. Oktober zugänglich sein. Anschließend folgen noch Ausstellungen in Germersheim und im Museum von Boppard. Beendet sein wird die Serie der Ausstellungen am 23. Dezember. Insgesamt werden Werke von 60 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, die Vielfalt und Qualität der zeitgenössischen Kunst wird sichtbar. In Montabaur stellen insgesamt 25 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke aus. Die Auswahl erfolgte nach der Vorgabe, dass die Künstler einen biografischen Bezug zu Rheinland-Pfalz nachweisen mussten. Zwei Drittel der Künstlerinnen wurden von einer Fachjury über eine öffentliche Ausschreibung ausgewählt, dass andere Drittel erhielt die Teilnahmeberechtigung durch die Künstlerische Leitung. Renommierte Kunstschaffende werden bei allen drei Ausstellungen ihre Werke der breiten Öffentlichkeit vorzeigen können, ebenso Stipendiaten mit einer erfolgreichen Förderung der jungen Menschen durch das Land Rheinland-Pfalz.

Enorme Bandbreite der Kunstobjekte
In der anschließenden Begehung der Ausstellung in den verschiedenen Bunkern konnten die Besucher der Pressekonferenz sich selbst einen Eindruck von der enormen Bandbreite der zu bestaunenden Kunstobjekte machen. In jedem Bunker standen Werke zu anderen Themen im Vordergrund, waren es mal Materialien des Westerwaldes oder ein Ritt durch die Architektur, so waren in anderen Bunkern untergegangene surreale Welten, der kalte Krieg oder Tod und Natur die vorherrschenden Motive. In der Zusammenfassung zeigten sich die Besucher tief beeindruckt von den zum Anschauen und Bestaunen ausgestellten Werken, die einen großen Raum für Interpretationen und Diskussionen lassen.

Natürlich ist eine solche imposante Ausstellung nicht umsonst, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 140.000 Euro, die durch Förderung des Landes sowie Werbung und Sponsoring gedeckt sind. Die Initiatoren bitten deshalb interessierte Sponsoren, sich mit dem Verein b-05 association in Montabaur in Verbindung zu setzen, wenn sie bereit sein sollten, die bildende Kunst im nördlichen Rheinland-Pfalz nachhaltig mit Spenden zu unterstützen. Jährlich werden etwa 10.000 Euro benötigt, um das Gelände im Stadtwald zu hegen und zu pflegen. (wear)

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