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Nachricht vom 12.01.2018 - 18:29 Uhr    

Kein Plastik in die Biotonne

Bei stichprobenartigen Kontrollen hat der Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) festgestellt, dass die Qualität des Bioabfalls zum Teil erheblich schlechter geworden ist. Größtes Problem stellen hierbei Verunreinigungen durch Kunststoff- beziehungsweise Folienabfälle dar.

Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Westerwaldkreis. Dies kann, so Werkleiter Stefan König, nicht einfach so hingenommen werden, da die Verunreinigungen die Verwertung des Bioabfalls erschweren und über kurz oder lang zu einer Verteuerung der Verwertung führen.

Der WAB appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger des Westerwaldkreises, für die Entsorgung der Bioabfälle nur Papiertüten oder Zeitungspapier oder Ähnliches zu verwenden. Jegliche Folienbeutel, auch solche, die im Handel als kompostierbar oder biologisch abbaubar angeboten werden, sind tabu für die Biotonne. Für die industrielle Verarbeitung der Bioabfälle in der Anlage der Firma Bellersheim in Boden sind Biofolienbeutel genauso wenig geeignet wie Kunststofffolienbeutel.

Um frühzeitig einer Qualitätsverringerung des Bioabfalls entgegen zu treten, werden die Müllwerker auch ab sofort die Sichtkontrollen bei den Biotonnen verstärken und falsch befüllte Tonnen mit einem Hinweis versehen und ungeleert stehen lassen. (PM der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises)

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Kommentare zu: Kein Plastik in die Biotonne

1 Kommentar

Das Problem ist auch das die Biotüten zum einem zu klein und zum anderen zu teuer sind.
Das wird zur Folge haben das viele haushalte einfach Ihren Biomüll in die Restmülltonne entsorgen.
#1 von Uwe Heinen, am 13.01.2018 um 09:44 Uhr

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