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Nachricht vom 10.11.2017 - 18:03 Uhr    

Im Buchfinkenland waren wieder die „Wühlmäuse“ los

Einige lärmende Motorsägen und Laubbläser, 56 helfende Hände und zwei große weithin qualmende Feuer. Kein Zweifel: im Buchfinkenland waren wieder einmal die „Wühlmäuse“ in Aktion. Wie in jedem Jahr beim Arbeitseinsatz rund um das Seniorenzentrum „Ignatius-Lötschert-Haus“ in Horbach.

Die „Wühlmäuse“ nach getaner Arbeit – die bei trockenem Herbstwetter auch noch viel Spaß gemacht hat, wie man an den freudigen Gesichtern erkennen kann. Foto: privat

Buchfinkenland/Horbach. Der neue Heimleiter Franz Schmitz dankte allen fleißigen Helfern für ihre Unterstützung. „Diese Aktion Wühlmaus ist landesweit einmalig und spart uns viel Geld, das wir sonst für die Beauftragung einer Firma ausgeben müssten“, so Schmitz. Ebenfalls erst wenige Wochen im Amt ist Jonas Höhler als Vorsitzender des Sportvereines Horbach, der meinte: „Wir als Verein tragen diese sinnvolle Aktion gerne in jedem Jahr mit, da wir auch soziales Engagement leben wollen“. Axel Stendebach als Abteilungsleiter der Alten Herren wies darauf hin, dass der Arbeitseinsatz ja auch Spaß mache. Dass der Einsatz als „Wühlmaus“ den Seniorenfußballern nicht geschadet hat, zeigte ein deutlicher Sieg am folgenden Tag.

Im Buchfinkenland denken die Jüngeren auch an die Alten und Pflegebedürftigen. Dafür ist die jährliche „Aktion Wühlmaus“, die es schon seit elf Jahren gibt, ein gutes Beispiel. Zu diesem traditionsreichen Arbeitseinsatz rund um das Altenheim lädt immer der Förderverein der Einrichtung mit tatkräftiger Unterstützung des Sportvereines ein. Bei trockenem Wetter freuten sich diesmal auch viele auf ihren Einsatz als Feuerteufel, galt es doch viel Ast- und Heckenschnitt zu verbrennen.

Der Einsatz der „Wühlmäuse“ für die über 100 Bewohnerinnen und Bewohner hat sich wie immer gelohnt, haben diese doch jetzt wieder freie Sicht ins schöne Buchfinkenland. Da war es leicht zu verkraften, dass sie über einige Stunden vom Rattern einiger Motoren begleitet wurden. Ganz im Gegenteil: viele verfolgten das Treiben rund um ihr Altenheim mit großem Interesse. „Dott es scheener als Fernseh gucke“, meinte eine betagte Seniorin.

Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen dankte Uli Schmidt als Vorsitzender des Fördervereines allen Helfern: „Wenn man seit elf Jahren so viele junge und ältere Männer sieht, die sich bei diesem Arbeitseinsatz gemeinsam für das Altenheim engagieren, dann kann die Einrichtung nur eine gute Zukunft vor sich haben“, so der Vorsitzende. Alle wollen 2018 bei der 12. „Aktion Wühlmaus“ wieder dabei sein. Und einige auch am 5. Januar zum Neujahrsempfang ins Ignatius-Lötschert-Haus kommen. (PM Uli Schmidt)

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