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Nachricht vom 09.10.2017 - 16:30 Uhr    

Günter Geimer startete bei Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Chattanooga

Für Günter Geimer aus Atzelgift wurde am 10. September 2017 erstmals der Traum wahr, von einem Start bei einer WM der besten Altersklassenathleten der Welt, bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Chattanooga, Tennessee.

Günter Geimer aus Atzelgift bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Chattanooga, Tennessee. Fotos: Die MANNschaft e.V.

Atzelgift/Chattanooga. Die Reise begann einige Tage im Voraus mit den beiden Begleitern Christin Geimer und Christian Strauch. Der Flug ging über Frankfurt nach Atlanta und von dort aus ins 200 Kilometer entfernte Chattanooga. Natürlich gehörte es dazu, in den Tagen vor dem Wettkampf einmal die Strecke mit dem Rad abgefahren zu sein.

Die Radstrecke von 90 Kilometern hatte 1.100 Höhenmeter, wobei nach circa 7 Kilometern der erste steile Anstieg über 5 Kilometer mit über 400 Höhenmetern folgte. Dieser sollte das Feld am Sonntag, 10. September auseinander ziehen. Dort galt es, sich die Kräfte einzuteilen und nicht schon am ersten Berg die Körner zu verschießen.

An den folgenden Tagen durfte man morgens im Tennessee River die Schwimmstrecke abschwimmen. Im Laufe des Samstags, 9. September wurde noch die letzte Trainingseinheit absolviert um in den Rennmodus zu kommen. Am Sonntag, den 10. September um 8.42 Uhr war es dann endlich soweit – Startzeit! Die Vorbereitung vor dem Start verging recht schnell und schon war Günters Startzeit an der Reihe.

Geschwommen wurde in der jeweiligen Altersklasse 55 bis 59 im Rolling Start – alle 8 Sekunden 6 Starter, Günter konnte so ohne Stress schwimmen. Nach dem Schwimmausstieg galt es jetzt schnell das Rad unter den 2.500 Teilnehmern zu finden und sich auf die Radstrecke zu begeben, um dort schnell seinen Rhythmus zu finden und sich an den Werten seiner Trainerin Natascha Schmitt zu orientieren.

Zurück nach den 90 Kilometern und einer Zeit von 2:52 Stunden wurde schnell zum Laufen gewechselt. Hier hatte Günter im Vorfeld die größten Bedenken, da er sich Mitte Juli (2017) beim Training einen Muskelfaser-Riss im hinteren Oberschenkel zugezogen hatte und der ein gezieltes Training in den letzten 6 Wochen einschränkte. Auf der welligen, 21 Kilometer langen Laufstrecke mit giftigen Anstiegen und Bergab-Passagen bei 350 Höhenmetern galt es nun bei der Stimmung den Lauf zu genießen. Jedoch zufrieden mit der Leistung nach 5:42:07 Stunden letztlich als 112. in der Altersklasse 55 bis 59 konnte Günter Geimer bei der IM 70.3 Weltmeisterschaft in Chattanooga – Tennessee das Ziel erreichen.

Ein weiterer Traum und Wunsch wäre, zusammen mit seinem Sohn Christian bei der IM 70.3 WM im nächsten Jahr in Südafrika, Port Elizabeth an den Start zu gehen,
jedoch müssen sich beide erst noch dafür qualifizieren.

--
PM Die MANNschaft e.V.

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