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Nachricht vom 25.05.2017 - 08:11 Uhr    

Landjugendakademie Altenkirchen vertritt Rheinland-Pfalz

Die Evangelische Landjugendakademie ist für das Bundesland Rheinland-Pfalz als Bildungsträger im Netzwerk „16 Bildungszentren Klimaschutz“ ausgewählt worden. Die Landjugendakademie ist Teil des Projektes "Bildung-Klima-plus", das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.

In Leverkusen trafen sich die Vertreter der 16 Bildungszentren. Foto: LJA

Altenkirchen. Eine erfolgreiche Bewerbung im nationalen Netzwerk für Klimabildung gab die Evangelische Landjugendakademie in Altenkirchen ab. Sie ist für das Bundesland Rheinland-Pfalz als Bildungsträger im Netzwerk „16 Bildungszentren Klimaschutz“ ausgewählt worden.

Bis Ende 2018 wird die Einrichtung Fördergelder aus der Nationalen Klimaschutzinitiative erhalten. Das Haus bietet sehr gute Voraussetzungen für Umweltbildung von Kindern, Jugendlichen, Familien und beruflich interessierten Erwachsenen. Schon lange arbeitet man nach dem Bildungsverständnis von BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung.

„Wir können auf Konzepten zur Waldpädagogik aufbauen und wollen diese durch Ernährungsbildung und Fragen einer klimafreundlichen Landwirtschaft ergänzen“, so der zuständige Studienleiter Axel Dosch. "Als neue Angebote haben wir die Ausbildung zum „Klimabotschafter in Schulen“, einen Klimawandelpfad im Westerwald und eine Fortbildung zur sozial-ökologischen Dorfentwicklung eingebracht", teilte Dosch mit.

Weitere Ausstellungen, Workshops und Feriencamps sind für 2018 geplant. „Sehr gerne möchten wir mit vielen Klimaaktivisten/innen in Rheinland-Pfalz zusammenarbeiten
und vernetzen. Egal ob Kita, Schulen oder Jugendverband, wir werden gerne Angebote machen,
bei Bedarf auch in Mainz oder Landau, wo wir kirchliche Kooperationspartner haben“, ergänzt der für Land- und Waldpädagogik zuständige Kollege Christoph Diefenbach.

„Toll, dass unsere Bewerbung erfolgreich war. Hier können wir unsere Stärke, die Verbindung von Umweltpädagogik und jugendpolitischer Bindung voll einbringen,“ freut sich auch die Akademiedirektorin Anke Kreutz.

Hintergrund:
In Deutschland gibt es viele außerschulische Bildungszentren. Dies sind unter anderem Umweltbildungszentren, Jugendherbergen oder Waldschulheime. All diese Bildungseinrichtungen haben viele Möglichkeiten Bildung für Klimaschutz durchzuführen – sowohl auf dem Gelände als auch im Gebäude. Ziel des zweijährigen Projekts „Bildung-Klima-plus”, ist es die Anzahl der Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen. Die Evangelische Landjugendakademie ist Teil des Projektes "Bildung-Klima-plus", das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.

Dazu soll ein bundesweites Netzwerk aus 16 Bildungszentren Klimaschutz, je eines pro Bundesland, aufgebaut werden. Dies institutionsübergreifend, das heißt Umweltbildungszentren tauschen sich beispielsweise mit Jugendherbergen oder Nationalparkzentren über ihre Klimabildungsaktivitäten aus und entwickeln sie gemeinsam weiter.

Durchgeführt wird das Projekt durch das seit bereits über 30 Jahren aktive Natur-Gut Ophoven in Leverkusen. Mit Hilfe eines Wettbewerbes wurden 15 weitere außerschulische Bildungszentren gesucht, die sich zu Bildungszentren Klimaschutz weiterentwickeln möchten. Sie werden etwa bei der Weiterentwicklung zur klimaneutralen Einrichtung unterstützt, weiterhin bei der Umsetzung von effektiven Bildungsmaßnahmen zur Treibhausgasminderung und Ressourcenschonung (fachlich und finanziell). Diese 16 Zentren sollen als Impulsgeber und Vorbild für andere Bildungszentren, vor allem aus den eigenen Dachverbänden und in ihrer Region, wirken. So sollen zum Beispiel durch Fortbildungen Anregungen für die Bildungsarbeit an außerschulischen Bildungszentren zum Thema Klimaschutz und nachhaltige Nutzung von Ressourcen an weitere Einrichtungen weitergegeben werden.



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