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Nachricht vom 19.04.2017    

Else: „Aufgabe der Presse ist das Informieren!“

So mancher Journalist schreibt sich die Finger wund oder redet sich um Kopf und Kragen. Solange es der Wahrheit dient und keinen wirtschaftlichen oder einseitigen politischen Zwecken dient ist das nicht nur in Ordnung, sondern auch Pflicht. Das betrifft Politik und Wirtschaft gleichermaßen, auch dann wenn Führungspositionen quasi über Nacht vakant werden.

Grafik: Rosemarie Moldrickx

Region. Die Freiheit der Presse ist ein wichtiges Instrument einer funktionierenden Demokratie. „Ausspähen unter Freunden geht gar nicht…!“ Klare Aussagen auch aus dem Mund deutscher Politiker ändern aber nichts an den geübten Praktiken. Fehlende Kritik und Verschweigen von Fakten dient nicht der Pressefreiheit und ist ebenso schädlich, wie gezielte Falschmeldungen. Deshalb ist die Pressefreiheit in Deutschland ein hohes Gut.

Zwar hat es auch hier schon Versuche gegeben, politische/wirtschaftliche Einflussnahme auf die Berichterstattungen zu nehmen, aber anders als in der Türkei – wo unbequeme Informanten einfach weg gesperrt werden - dürfen und sollen die Journalisten hierzulande stets informieren und aufklären.

Wenn man schon nicht alles glauben kann, was Politiker – je nach eigener Betrachtungsweise der unterschiedlichsten Parteien und Gruppierungen - den Bürgern nicht nur vor der Wahl so alles servieren, sollten wenigstens die seriösen Presseorgane und Medien sachlich informieren. Leser, Hörer und Fernsehzuschauer müssen sich darauf verlassen können, dass sie von den Medien sachlich und wahrhaftig informiert werden.

Die Berichterstattungen über Wechsel von Führungskräften in der Politik und der Wirtschaft unterliegen ebenfalls der Informationsaufgabe. Auch dann, wenn es unangenehme Wahrheiten beinhalten kann. So haben sich bisher ausschließlich Radiosender und Fernsehbeiträge damit befasst, dass bei einer der führenden Tageszeitungen in Rheinland-Pfalz über Nacht die Position eines Chefredakteurs frei wurde. Aber im Blatt selbst wurde das bisher nicht erwähnt und den Lesern erklärt. Im Internet kann man allerdings mehr über die Entscheidung des Verlegers erfahren.

Ich meine, die Gründe dafür wollen doch auch die Leser/Abonennten wissen?, Eure Else.


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