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Nachricht vom 15.03.2017 - 15:55 Uhr    

Höhr-Grenzhausen brennt Keramik

Zum Auftakt der touristischen Saison heißt es am Sonntag, 2. April wieder: "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik". Wie gut die Keramiker ihr Kunst- und Handwerk beherrschen, so dass Feuerfunken und heiße Flammen bewundernswerte Spuren auf den Gefäßen und künstlerischen Objekten hinterlassen, können Sie an diesem Tag in rund zwei Dutzend Ateliers und Töpfereien unmittelbar miterleben.

Höhr-Grenzhausen brennt Keramik 2016. Foto: Kannenbäckerland-Touristik-Service

Höhr-Grenzhausen. Denn die Keramiker/innen lassen sich beim Arbeiten direkt über die Schultern schauen und freuen sich, wenn ihre handgefertigten "Schätze" von Keramikbegeisterten erworben werden. Das Sonderthema in diesem Jahr ist „die Welt ist eine Scheibe“.

Ein handlicher Flyer beschreibt alle Aktivitäten rund um die Veranstaltung und führt den Besucher zu den Werkstätten. Nachfolgend einige exemplarisch ausgewählte Angebote der beteiligten Werkstätten:

Im Stadtteil Grenzhausen werden im Keramikmuseum Westerwald viele Aktionen zum Mitmachen und kreativen Arbeiten für die ganze Familie angeboten. Zusätzlich lädt das Museum bei freiem Eintritt zu einer besonderen Ausstellungseröffnung ein: Seladon Meister! Mehr als 80 Seladonwerke der Spitzenklasse von 16 Künstlern und Künstlerinnen aus China. Die Ausstellung wird eröffnet durch Anette Mertens. Sie ist Keramikerin und Sinologin, hat mit China at Work seit 2005 vielfältige persönliche Kontakte zu chinesischen Keramikern und Malern aufgebaut und sich intensiv für Keramikaustausch- und Ausstellungsprojekte engagiert. Weltweit bekannt ist Longquan für seine Seladon-Keramik und traditionelle Brenntechnik, die diese unverwechselbare Glasur ergibt. Viele der Künstler und Künstlerinnen in dieser Ausstellung sind in der nationalen Liste des immateriellen Erbe der Volksrepublik China „Brennen und Manufaktur des Seladons aus Lonquan“ eingetragen. Mao Zengcong trägt die Titel: Großer Meister des Kunsthandwerks des Landes China, berühmter Meister des Chinesischen Seladon. Er ist persönlich in der Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO verzeichnet. Weiter gibt es Workshops zum Mitmachen für die ganze Familie. Ab 11 Uhr gibt es Interessantes und Unterhaltsames zum Thema Feuer und Ton. Cafeteria Creativ im Museum lädt anschließend zum Verweilen ein.

Fußläufig nur etwa 150 Meter vom Museum entfernt zeigt Alina Penninger in ihrem Garten und in der Werkstatt handgefertigtes Steinzeuggeschirr und Gartenkeramik mit zarten Dekoren bemalt, bestempelt und mit Ornamenten verziert. Unweit dahinter befindet sich das Keramische Atelier Claudia Henkel im Töpferhof. Sie zeigt unter ihrem Motto „Ob Scheibe oder Nudelrolle, die Welt des Porzellans ist ein Kosmos“. Vielseitig verarbeitbar, modern, sinnlich mit verschiedenen Gesichtern. Mit ihrem Gast Martina Sigmund-Servetti lernt man eine weitere „porzellane Weltanschauung“ kennen.

Die Kombination Werkstatt, Laden, Galerie und Cafe finden Sie in der Kasino-Keramikkultur bei Sandra Nitz und Nicole Thoss. Neue bunte Runde: Zehn Keramikerinnen und Keramiker unterschiedlicher Couleur bilden dort eine neue Kasinogemeinschaft. Hier findet man Alles & Mehr. Die neue Lieblingstasse, Kannen, Schalen, Schüsseln bis hin zum bunt gedeckten Tisch. Individuelle Vasen, ob in Miniatur oder als Großgefäß, Objekte für den Raum, das Regal, die Wand oder auch den Garten.

In der alten Merkelbach-Manufaktur findet man die „Gruppe CeraMix“. Der Name sagt es schon: ein Mix, ein bunter Haufen! Fünf Keramiker haben sich zu dieser Werkstattgemeinschaft zusammengeschlossen. Hier arbeiten Tine und Arwed Angerer, Kathrin Bachmann, Marlen Schulze und die „hauSfrau“ Susanne Schmidt. Neuerdings mixt auch Ingo Spurg mit. So unterschiedlich die Typen, so variationsreich die Keramik.

Eine Vielzahl von Keramikern mit tollen Angeboten sind auf dem Merkelbach-Hof zu sehen. Dort sind die Werkstätten Andreas Hinder, Armin Skirde, Keramikwerkstatt Matschke/Meyer (Ute Matschke und Maria Meyer), Lion & Lion und die Keramikgruppe Grenzhausen kreativ in Sachen Keramik unterwegs. Einblicke in die Entstehung keramischer Tierplastiken; Aufbau und Bemalung bei Andreas Hinder machen die Keramik auf dem Hof „lebendig“. Sein Motto „Wilde Tiere und bauchige Großgefäße, manche rund, manche schlank, dürfen rein oder können draußen bleiben..; suchen ein Zuhause“. Bei Armin Skirde ist Verena Michalik zu Gast.

Ist die Keramik vielleicht auch Ihr Hobby? Bei den Firmen Thomas Wolbring GmbH und Hans Wolbring GmbH in der Rudolf-Diesel-Straße findet man alles rund um den Keramikbedarf. Ob Brennöfen, Keramische Farben und Glasuren oder alle Arten von Rohstoffen. Hier erhalten Sie eine kompetente Beratung rund um die Bearbeitung von Keramik.

In den Erlen 2 in Hilgert findet man das Tonhaus Ulf Huppertz. Erleben Sie dort den Brand eines traditionellen Holzofens, Raku-Keramik, Porzellan und Steinzeuggeschirr vom Feinsten.

Der Aktivbereich im Stadtteil Höhr bietet ebenfalls einiges. "Achtung Kunst" heißt die Werkstatt Am Damm 6. Das Keramikerpaar Tanja und Gideon Necker laden zu einer Gartenausstellung ein.

Bei Girmscheid gibt es „Salzglasur zum Anfassen“ und einen Werksverkauf auf über 250 Quadratmeter. Es wird viel geboten, das Setzen eines Salzofens. Also: Handarbeit erleben!

„Expressive Smaltenmalerei“ im Dialog mit spannenden Gefäßformen, Tierplastiken, Ausstellung, Besichtigung und Verkauf“ ist das Angebot der Kunsttöpferei von Roland Giefer. - Zum letzten Mal dabei!

Neben vielfältiger Keramik kann man in der Keramikwerkstatt Charlotte und Sigerd Böhmer sich einen alten „Kannenofen“ anschauen. Ebenfalls dreht sich dort die Scheibe. Man darf zuschauen. Dort zu sehen sind auch Unikate aus Stein von Thomas Gerling.

Man sieht, es wird wieder vieles am Sonntag, 2. April bei „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ in Höhr-Grenzhausen geboten.

Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, hat die heimische Gastronomie regionale und internationale Küche im Angebot.

Um die einzelnen Aktionen in der Stadt bequem besuchen zu können, bietet der Veranstalter einen kostenlosen „Keramik-Pendel-Bus“ zu den Aktionspunkten an, so dass man getrost innerörtlich sein Auto auf den ebenfalls kostenfreien Parkplätzen stehen lassen kann.

Fordern Sie den Flyer zur Veranstaltung an bei dem Kannenbäckerland-Touristik-Service, Lindenstraße 13 in 56203 Höhr-Grenzhausen, Telefon: 026 24/19433, Fax: 026 24/952356, E-Mail: hg@kannenbaeckerland.de, Internet: www.kannenbaeckerland.de.


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