Bender Immobilien
 Samstag, 25.03.2017, 14:38 Uhr Stellenangebote | Kurz berichtet | Gemeinden | Branchenbuch | Impressum
 Folgen:          Wetter | Kalender | Horoskop | Sudoku | AK-Kurier | NR-Kurier
 
 
Politik | Wirges

Wird das Auto zum großen „Smartphone mit Rädern“?

In der fortschreitenden Digitalisierung der Welt liegen deutlich mehr Chancen als Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft: Auf diesen recht einfachen Nenner brachte Dr. Andreas Nick seinen Vortrag am Freitag vor Wirtschafts- und Verwaltungsvertretern in Wirges. Auf Einladung des CDU Wirtschaftsrates zeigte Dr. Nick den Gästen auf, wie die Digitalisierung in der Zukunft jeden einzelnen Betrieb und jeden Menschen erreichen und verändern wird.
Wird das Auto zum großen „Smartphone mit Rädern“?

MdB Dr. Andreas Nick (rechts) referierte in Wirges auf Einladung des Sektionssprechers des CDU Wirtschaftsrates, Jürgen Grimm, zu „Chancen der Digitalisierung“. Fotos: menzel-online.de

Wirges. Was in den USA schon einen weit höheren Stellenwert hat, macht auch vor Europa und Deutschland nicht halt. „Wer heute bei uns das Vorhandensein einer Unternehmens-Homepage als Einstieg in die digitale Welt sieht, bekommt (oder hat) mit Sicherheit ein Problem“ führte er aus.

Auf Einladung von Sektionssprecher Jürgen Grimm (Weiss Chemie + Technik Haiger) hatte der CDU Wirtschaftsrat Geschäftsführer heimischer Unternehmen und Vertreter der Kommunen sowie der Arbeitsagenturen der Region nach Wirges gebeten. Hier erläuterte MdB Dr. Andreas Nick seine Sicht auf die „Digitalisierung als große Chance für Wirtschaft und Gesellschaft“. Auch wenn in seinen Ausführungen immer wieder Beispiele aus den USA und vor allem aus dem bekannten Silicon Valley angeführt wurden, kam Nick nicht an konkreter werdenden „dunklen Wolken“ nach der Trump-Wahl vorbei: „Die USA werden sich aus der in den letzten Jahrzehnten gewachsenen Rolle als verlässlicher Partner immer weiter verabschieden“ befürchtet er. Die Ergebnisse der ersten politischen Schritte des neuen Präsidenten nannte er „besorgniserregend“ und „ernüchternd“.

Eine zentrale Frage hinsichtlich der kommenden stärkeren Digitalisierung der Welt sei die Überlegung, ob Politik und Wirtschaft der „rasanten Entwicklung“ folgen könnten. Dazu müsse man zunächst die sich bietenden Chancen erkennen und vor allem die Infrastruktur schaffen, um Voraussetzungen zur Teilnahme an dieser Entwicklung zu bieten. Betroffen seien von der Digitalisierung grundsätzlich alle Wirtschaftszweige: „Nicht nur die Softwareindustrie wird das erleben, sondern auch jeder Installateur vor Ort!“

Angesichts der Tatsache, dass in erlebbarer Zukunft „aus dem Auto von heute ein großes Smartphone auf vier Rädern wird“, so Nick, müsse man schon heute Geschäftsprozesse und Strukturen neu überdenken. Das könne deutlich einfacher und überschaubarer erreicht werden, wenn, wie in den USA, auch in Europa einheitliche rechtliche Grundlagen geschaffen seien.

Grundsätzlich sieht er aber auch die Gefahr, abgesehen von möglicherweise ansteigender Online-Kriminalität, dass die schnelle Digitalisierung auch zur Verunsicherung bei Menschen führen könne, „die mit diesem Tempo nicht zurechtkommen!“ Daraus resultiere, dass sich auch Mitarbeiter neuen und anderen Anforderungen stellen müssten. „Das Schlagwort vom ‚lebenslangen Lernen‘ erhält hier eine besonders aktuelle Bedeutung!“ schloss er seine Darstellung. -wmz-
Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
 


Kommentare zu "Wird das Auto zum großen „Smartphone mit Rädern“?"

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

60 Jahre Römische Verträge
Bad Marienberg. „Die Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 1957 war einer ...
Sitzung des Ortsgemeinderates Wittgert
Wittgert. Als nächstes stand die Widmung der Brunnenstraße auf dem Programm. Es ist geplant, ...
Stadtrat Ransbach-Baumbach tagte wegen Rheinstraße
Ransbach-Baumbach. Eingangs der Sitzung begrüßte der Vorsitzende die Vertreter des Landesbetriebes ...
Bürgerinitiative 7-Wege-Gegenwind überreicht 760 Unterschriften
Ransbach-Baumbach. Gesammelt und nach Wohnorten sortiert wurden die Unterschriften von der ...
Gemeinderat Höhn kann Ampelsignal auf "Grün" stellen
Höhn. Bei einem Termin vor Ort konnten die Abgeordneten jetzt eine Lösung präsentieren, die ...
Pendlerparkplatz am ICE-Bahnhof wird hochwertig ausgebaut
Montabaur. Das haben die städtischen Gremien jetzt entschieden und dafür rund 400.000 Euro ...
 
Wohnhauseinbruch in Roßbach – Zeugen gesucht
Roßbach. In dem Wohnhaus wurden mehrere Räume durchsucht und zielgerichtet ein goldenes und ...
Viele Besucher bei Lutherfilm im Hachenburger Kino
Hachenburg. Der Kinofilm wurde in Zusammenarbeit mit dem Cinexx Hachenburg gezeigt und musste ...
Stadtsanierung: Neues Programm gestartet
Montabaur. Bis zum Jahr 2023 nimmt die Stadt Montabaur am Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ ...
Polizei warnt vor Betrügern mit Enkeltrickmasche
Montabaur. Die Vorgehensweise ist eigentlich immer dieselbe: „Rate Mal, wer hier am Telefon ...
B 49: Schwerer Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen
Montabaur. Eine 40-jährige PKW-Fahrerin aus der Verbandsgemeinde Montabaur befuhr mit ihrem ...
Land fördert Brüderkrankenhaus Montabaur mit 1,6 Millionen Euro
Montabaur. Ziel der Baumaßnahme, die im ersten von drei Bauabschnitten stattfindet, ist die ...
 
Anzeigen
 
 
 
 
 
 

 

Über den Verlag

Auf unserer Verlagsseite finden Sie mehr Informationen über den Verlag und unser Team.

zur Verlagsseite »
Folgen Sie uns
Mediadaten

Die aktuelle Preisliste und Mediadaten finden Sie hier.

Mediadaten »
Kontakt

eMail: redaktion@ww-kurier.de

Kontaktformular »