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Nachricht vom 21.12.2016 - 16:54 Uhr    

Hilfe vom Evangelischen Dekanat Bad Marienberg für Aleppo

Anlässlich der Dekanatskonferenz im Advent sendet das Evangelische Dekanat Bad Marienberg eine Spende in Höhe von 500 Euro an christliche Gemeinden in Aleppo. Dekan Martin Fries wurde durch das Gustav-Adolf-Werk, ein Diaspora-Werk der Ev. Kirche in Deutschland, auf die Spendenbitte zur Unterstützung der armenisch-evangelischen Gemeinde und der syrisch-evangelischen Gemeinde aufmerksam, die auch eine Schule in Aleppo unterhält.

Foto: Sabine Hammann-Gonschorek

Westerburg. Die dortige Kirchengemeinde muss die Schülerinnen und Schüler auch anderweitig unterstützen: Es gibt Essenspakete für Familien und Schulmilch für unterernährte Kinder, Wintermäntel und Stiefel für Kinder, deren Familien sie nicht mehr kaufen können, Hausaufgabenhilfe in der Schule, weil es dort Licht gibt und warm ist – dank Generatoren und dem Heizöl, dank den Spenden aus dem Ausland.

„Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Nähe Gottes bei den Menschen. Da ist es gut, wenn wir Christen in besonders bedrohten Gebieten ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit geben können“, sagt Dekan Martin Fries. Der Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats Bad Marienberg hat zusätzlich beschlossen, eine Kollekte der heimischen Kirchengemeinden im Rahmen des Reformationsjahres 2017 ebenfalls den beiden evangelischen Kirchengemeinden in Aleppo zukommen zu lassen. Auch Einzelspenden können zweckgebunden über das Gustav-Adolf-Werk an die christlichen Gemeinden in Aleppo weitergegeben werden. www.gustav-adolf-werk.de/spenden.html (shg)


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