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Nachricht vom 15.11.2016 - 18:31 Uhr    

Die Sänger vom stillen Don singen in Wirges und Maxsein

Es ist immer eine Bereicherung für die Chor-und Musikfreunde in der Region, wenn „Die Sänger vom stillen Don” aus Rostow am Don bei uns zu Gast sind. Bereits zum vierten Male gastiert am 27. November, um 17 Uhr der russische Spitzenchor in der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Wirges und um 18 Uhr zum dritten Male in der evangelischen Kirche in Maxsein.

Wirges. Sein großes Repertoire umfasst weltliche und geistliche Musik russischer und ausländischer Komponisten, russische Volkslieder und Donkosakenlieder. In diesem Jahr freuen wir uns besonders auf Advents- und Weihnachtslieder.

Unter der 30jährigen Leitung von Professor Viktor Gontscharow vom Rachmaninov Konservatoriums in Rostow, der vor vier Jahren plötzlich verstarb, wurde der Chor mehrfach Preisträger bei nationalen und internationalen Festivals und Wettbewerben. Er komponierte mehr als 215 Werke und machte über 4000 Bearbeitungen für Chöre und Orchester.

Die neue Leitung des Chores übernahm sein ehemaliger Student Alexej Loginov, der seit über 20 Jahre dem Chor als Sänger angehört. Der Chor, der sich aus Lehrenden und Studierenden des Rostower Rachulaninow Konservatori-ums zusammen setzt, ist stilistisch großartig. Von Badenweiler im Schwarzwald bis nach Gütersloh erfreuen die Sänger allein mit ihrer Stimmkraft und füllen die Akustik bis zur hintersten Reihe voll aus.

Zu hören gibt es neben Advents- und Weihnachtsliedern, die typische russische Abfolge von geistlichen und weltlichen Werken bis zu den klassischen Donkosakenliedern. Und doch hebt das Repertoire der „Sänger vom stillen Don“ von Chören vergleichbarer Qualität ab: So sind Viktor Gontscharows Bearbeitungen überaus kunstvoll, ohne an ursprünglicher Frische einzubüßen.

Der Chor verfügt zudem über hervoragende Solostimmen, wie Larissa Terentjewav, die mit ihrem innig gesungen Ave Maria von Schubert, die Herzen der Zuhörer im Sturm erobert, genauso aber auch mit der Overtüre aus Carmina Burana von Karl Orff, die bei den Zuschauern im wahrsten Sinne Gänsehaut auslöst und einfach nur fasziniert.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Chor wird gebeten.


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