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Altersarmut im Westerwald ist Thema

Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung laden das evangelische Dekanat Selters, der DGB Regionalverband Koblenz und das Forum Soziale Gerechtigkeit zum Thema Altersarmut im Westerwald ein. Am Donnerstag, 9. Februar, 18 Uhr findet die Veranstaltung im Stadthaus Selters statt.
Westerwaldkreis/Selters. Der DGB-Regionalverband Koblenz (zu dem auch der Westerwald gehört), das Evangelische Dekanat Selters und das Forum Soziale Gerechtigkeit warnen gemeinsam vor einer wachsenden Altersarmut in unserer Gesellschaft. Am Donnerstag, 9. Februar soll im Stadthaus in Selters (Rheinstraße 22) über diese Problematik informiert und diskutiert werden. Beginn ist um 18 Uhr. Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich willkommen.

Die heutige Rentnergeneration ist auch im Westerwald meist finanziell gut abgesichert und wirtschaftlich gut gestellt. Die Zahl der Grundsicherungsempfänger ist auf Kreisebene mit 640 noch relativ gering. Doch die drei einladenden Organisationen sind sich einig: das wird sich in den kommenden beiden Jahrzehnten grundlegend ändern. Gründe sind die Ausweitung des Niedriglohnsektors, zunehmende Teilzeitarbeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Soloselbstständigkeit, unzureichende Mindestlöhne und die demographische Entwicklung. Alle diese Fakten werden zu einer unzureichenden Alterssicherung für viele Menschen führen, sie drohen zu verarmen und sind auf Sozialtransfers angewiesen. Die Folgen werden nicht nur die Sozialversicherungssysteme, sondern auch die Westerwälder Kommunen vor finanzielle Probleme stellen.

Welche Ursachen gibt es und wie kann der zu erwartenden Entwicklung entgegengewirkt werden? Damit wollen sich die Veranstalter in dem Fachgespräch in Selters beschäftigen. Nach Grußworten von Stadtbürgermeister Rolf Jung und Dekan Wolfgang Weik wird die DGB-Regionalvorsitzende Gabi Weber in einem Referat das Thema Altersarmut beleuchten. Die Gesprächsleitung hat der Sprecher des Forum Soziale Gerechtigkeit, Uli Schmidt. Info zur Veranstaltung per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de

Interessante Unternehmen und Dienstleister aus dem Westerwaldkreis finden Sie in unserem Branchenbuch.

Kommentare zu "Altersarmut im Westerwald ist Thema"

1 Kommentar

die zu erwatenden probleme sind mit dem in der vergangenheit bewährten, aber bereits
heute infrage gestellten rentensystem nicht abzustellen.
eine lösung wäre menschengerechte basisrente für alle aus dem steueraufkommen, an deren finanzierung die steuerzahler aller einkommensklassen beteiligt werden müssten.
#1 von horst hochstein , am 24.01.2012 um 13:14 Uhr
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